Schweißtechnik bei OCTÉ Industry
Im Metallbau hängt die Qualität eines geschweißten Bauteils von zwei Faktoren ab: dem Einsatz der richtigen Verfahren und der Fähigkeit, für jede Anforderung das jeweils optimale Verfahren auszuwählen. OCTÉ Industry verfügt über einen Maschinenpark, der so ausgelegt ist, dass er unterschiedlichste Anforderungen erfüllt – von kleinen bis hin zu großen Bauteilen.
Sechs Schweißkabinen für hohe Produktionskapazitäten
Der Schweißbereich umfasst sechs voll ausgestattete und abgesicherte Schweißkabinen. Diese Struktur ermöglicht es, mehrere Fertigungsaufträge parallel abzuwickeln, Lastspitzen abzufangen und Termine einzuhalten – und gleichzeitig jedem Mitarbeiter einen festen, optimal angepassten Arbeitsplatz zu bieten.
Vier beherrschte Verfahren: MIG, MAG, WIG und Punktschweißen
Neben der reinen Kapazität ist es vor allem die Vielseitigkeit, die die Stärke der Fertigung ausmacht. Das Team beherrscht vier sich ergänzende Verfahren: MIG-Schweißen, MAG-Schweißen, WIG-Schweißen (für Verbindungen, die hohe Feinheit und Präzision erfordern) sowie Punktschweißen (für das Fügen von Blechen). So wird jedes Bauteil mit dem Verfahren gefertigt, das am besten zu seinem Werkstoff, seiner Materialstärke und seinem späteren Einsatzzweck passt.
MAG-Schweißen: Das Verfahren für hohe Robustheit
Unter diesen Verfahren setzt die Fertigung bei Bauteilen, die hohen mechanischen Belastungen standhalten müssen, bevorzugt auf das MAG-Schweißen. Als halbautomatisches Verfahren mit abschmelzender Elektrode unter aktivem Schutzgas ermöglicht es das Schweißen dickwandiger und großformatiger Bauteile – bei hoher Festigkeit der Schweißnähte und guter Produktivität. Es ist die erste Wahl, wenn mechanische Belastbarkeit im Vordergrund steht.
Ein weiterer Vorteil ist die breite Anwendungspalette: Das Verfahren eignet sich für Gestelle, Rahmen, Halterungen, Tragstrukturen oder komplexe geschweißte Baugruppen. Mit diesem einen, vom Team sicher beherrschten Verfahren lässt sich somit eine große Vielfalt an Kundenanforderungen abdecken.
Konkretes Beispiel: Die Fertigung einer geschweißten Stahlkonstruktion
Eine geschweißte Stahlkonstruktion veranschaulicht dieses Know-how besonders gut. Jedes Bauteil durchläuft dabei einen kontrollierten Prozess – vom technischen Plan bis hin zur fertigen Baugruppe.
Der Fachkraft dient der Fertigungsplan als Grundlage: Die einzelnen Elemente werden auf einem Lochschweißtisch positioniert und mittels Schraubzwingen fixiert. Anschließend erfolgt das „Heften“ – das Setzen kleiner, provisorischer Schweißpunkte. Diese fixieren die Geometrie, begrenzen durch Hitzeeinwirkung bedingte Verformungen und ermöglichen eine Überprüfung der Maße, bevor die endgültige Verschweißung stattfindet.
Darauf folgt das eigentliche MAG-Schweißen. Eine gleichmäßige Arbeitsweise – hinsichtlich Vorschubgeschwindigkeit, Brennerwinkel und Drahtzufuhr – sorgt für eine homogene Schweißnaht. Dies ist die Voraussetzung für die langfristige Stabilität der Konstruktion. Abschließend wird das Bauteil in die Gesamtbaugruppe eingepasst (noch vor der Lackierung), um die tatsächliche Passgenauigkeit und die Übereinstimmung mit dem Plan zu verifizieren.
Eine auf Sicherheit ausgelegte Fertigungsumgebung
Jeder Arbeitsplatz ist mit Rauchabsaugarmen und Schutzvorhängen ausgestattet. Die Mitarbeiter verwenden eine persönliche Schutzausrüstung (PSA), die speziell auf die beim Schweißen auftretenden Gefahren abgestimmt ist – dazu gehören Schweißmasken, Handschuhe und entsprechende Schutzkleidung. Sicherheit ist ein fester Bestandteil des Fertigungsprozesses.
Fachkompetenz für Ihre Projekte
Dank hoher Produktionskapazitäten, einer Vielfalt an Verfahren und fundierter Expertise im MAG-Schweißen für robuste Bauteile ist OCTÉ Industry in der Lage, ein breites Spektrum an Fertigungsaufträgen zu übernehmen – von der Bearbeitung dünner Bleche bis hin zu großdimensionierten geschweißten Stahlkonstruktionen. Sie erhalten Bauteile, die exakt den Plänen entsprechen und direkt für die weitere Produktion bereit sind.
















