Interview mit unserem Account Manager
Willkommen zu unserer Interviewreihe mit Experten von OCTÉ Lift. Heute freuen wir uns, Ihnen das Interview mit unserem Account Manager Antoine Loquet präsentieren zu können, der uns über seine Erfahrungen in der Aufzugsbranche und seine Rolle bei OCTÉ Lift berichtet.

Können Sie sich vorstellen?
Mein Name ist Antoine Loquet, und ich bin seit rund zwanzig Jahren in der Aufzugsbranche tätig. Nach einem Praktikum bei Otis bin ich 2008 zu OCTÉ gekommen.
Ich begann als Account Manager in der Region Paris und betreute ein umfangreiches Kundenportfolio mit namhaften Marktteilnehmern und unabhängigen Aufzugsfirmen.
Ende 2010 wechselte ich mein Einsatzgebiet: Zunächst war ich für den Südosten Frankreichs zuständig, dann vorübergehend für den Südwesten, bevor ich schließlich zur Entwicklung des Nordostens beitrug. Diese Flexibilität ermöglichte es mir, mich an die Bedürfnisse des Unternehmens anzupassen und verschiedene Projekte zu betreuen, beispielsweise Monitoring-Studien für einen Kunden in Schweden.
Heute umfasst mein Gebiet die Mittelmeerküste von Perpignan bis Monaco und Valence sowie einen Teil des Nordostens.
KÖNNEN SIE UNS ERZÄHLEN, WORAUS IHRE ARBEIT BESTEHT?
Ich bin Account Manager und verbinde in dieser Funktion Vertrieb, Zusammenarbeit mit Aufzugsfirmen und technischen Support vor Ort. Zu meinen Aufgaben gehören die Angebotserstellung, die Auftragsabwicklung und die regelmäßige Kundenbetreuung. Dank meiner Erfahrung und meiner Kenntnisse von Baustellen kann ich meine Kunden in Zusammenarbeit mit meinen Kollegen schnell und kompetent zu den passenden technischen Lösungen führen. Ich bin außerdem der technische Experte für das Vertriebsteam und führe selbst Baustellenbesichtigungen durch.
Eines meiner wichtigsten Projekte war die Einführung der BLOCKMOD-Produktreihe, beginnend mit Projekten in der Region Nizza. Das Projekt war so erfolgreich, dass es auf andere Regionen ausgeweitet wurde, insbesondere mit einer Orona-Anlage in Straßburg. Was ich an meinem Job besonders schätze, ist die Freiheit, Eigeninitiative zu ergreifen: Bei OCTÉ wird dies wertgeschätzt, und selbst Fehler werden stets als Lernchancen gesehen.
KÖNNEN SIE DAS LEBEN IM OCTÉ LIFT BESCHREIBEN?
Bei OCTÉ Lift herrscht im Vertriebsteam eine hervorragende Atmosphäre: Wir teilen die gleichen Ansichten, und obwohl wir uns nur drei- bis viermal im Jahr persönlich treffen, kommunizieren wir sehr regelmäßig. Teamwork ist der Schlüssel zu unserem Erfolg, insbesondere in Zusammenarbeit mit anderen Abteilungen. Ich arbeite eng mit dem Créatec Applied Engineering Office zusammen, das Informationen schnell und effizient verarbeitet. Auch mit unserer Betriebsleiterin Aurélie Kocher arbeite ich eng zusammen, um die Lieferzeiten zu optimieren: Ihre Erfahrung und ihre Kenntnisse unserer Partner ermöglichen es uns, Probleme frühzeitig zu erkennen und für ein hohes Maß an Sicherheit in unserem Unternehmen zu sorgen. Mein Rat an alle, die neu bei OCTÉ sind: Scheuen Sie sich nicht, die Initiative zu ergreifen. Das kommt immer gut an und führt oft zum Erfolg.
KÖNNEN SIE IHRE VISION FÜR DEN AUFZUGSSEKTOR DARSTELLEN?
Meiner Meinung nach wird die Aufzugsbranche auch weiterhin vielversprechend sein. Es wird immer Aufzüge geben, die modernisiert werden müssen, sei es aufgrund ihres Alters oder weil frühere Modernisierungen nicht ordnungsgemäß gewartet wurden. Heutzutage betreuen Aufzugsunternehmen oft einen großen Bestand – manchmal mehr als 150 bis 180 Aufzüge pro Techniker –, was die regelmäßige Wartung komplexer macht.
Vor zwanzig Jahren, unter dem Einfluss des Robien-Gesetzes, überstieg die Nachfrage das Angebot, die Preise waren hoch, und manche Arbeiten wurden überhastet ausgeführt. Auch heute noch findet man Aufzüge aus dieser Zeit, die modernisiert werden müssen.
Angesichts dieser Realität hat sich OCTÉ Lift durch zuverlässige und qualitativ hochwertige Produkte hervorgetan. Traditionell für seine mechanische Expertise bekannt, zeichnet sich das Unternehmen heute auch durch seine elektrische Expertise aus und beweist damit seine Fähigkeit, sich an die Marktbedürfnisse anzupassen.
Mit Blick auf die Zukunft gehe ich davon aus, dass die reine Wartung zugunsten der Modernisierung abnehmen wird. Der Wartungstechniker bleibt der erste Ansprechpartner für den Kunden, und bei OCTÉ Lift bevorzugen wir stets die Sanierung eines Aufzugs gegenüber seinem kompletten Austausch, da dies ökologischer und nachhaltiger ist.

WELCHE BOTSCHAFT MÖCHTEN SIE ÜBER OCTÉ LIFT UND SEINE DIENSTLEISTUNGEN VERMITTELN?
Meine Botschaft ist, dass OCTÉ Lift in erster Linie ein Familienunternehmen ist, das über die Jahre, insbesondere durch Akquisitionen, gewachsen ist. Dieses Wachstum ging einher mit dem Bestreben, die gesamte Wertschöpfungskette selbst zu kontrollieren und nur selten Fremdvergabe zu betreiben. Heute fertigen wir die elektrischen Komponenten selbst über OCTÉ Electric und die mechanischen Komponenten über OCTÉ Industry. Diese Integration ermöglicht es uns, die Qualität unserer Produkte zu garantieren. Darüber hinaus arbeiten wir mit langjährigen, vertrauenswürdigen Partnern wie Sassi, Henning und Ziehl-Abegg zusammen. Unsere Unabhängigkeit als Familienunternehmen und unser hoher Servicestandard zählen zu unseren größten Stärken.




